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  • Herzverband OÖ

Mitgliederinformation 2021/02

Vorbeugung der aktuellen Coronavirus Erkrankung

Verhaltensempfehlung des OÖ. Herzverbandes

Liebe Herz`ler!


Langsam treten die Erkenntnisse und die daraus abzuleitenden effektiven Empfehlungen zur Eindämmung der Pandemie immer klarer in Erscheinung!


1. Die Pandemie ist keine kurze bald beendete ungefährliche Infektion!

2. Wir sehen uns gezwungen langfristig Hygienemaßnahmen zu akzeptieren!

3. Testungsstrategien werden weiterentwickelt und sind noch länger als wichtiger Schutz gegen Infizierung von Kontaktpersonen unverzichtbar!

4. Nach der sensationell schnellen Entwicklung von Impfstoffen, sind wir nun in den Niederungen der Verteilungsgerechtigkeit angekommen!


Zu Punkt 3:

Bitte macht je nach lokalen Möglichkeiten Gebrauch von Testangeboten. Ihr leistet dadurch den besten Beitrag einerseits zur Infektionsvorbeugung, andererseits den Überblick über das Infektionsgeschehen zu verbessern um gezielt Lockerungen möglich zu machen. Zu allen Lockerungsschritten sei gesagt, bitte nehmt sie nur wo unbedingt notwendig in Anspruch, da nur so die befürchteten Massenaufläufe verhindert werden können!


Zu Punkt 4:

Soweit bis jetzt klar ist, kann realistischerweise erst bis Ende des 2. Quartals mit ausreichenden Impfstofflieferungen gerechnet werden. Die sog. Priorisierung also nach welchen Kriterien die Bevölkerung geimpft wird, hängt von der Verfügbarkeit der Impfstoffe ab. Nach Alter (leicht erfassbar) und Risikogruppen (werden laut Landesregierung durch die Hausärzte erfasst) sowie Gesundheitsberufsgruppen (besonders leicht erfassbar), soll gestaffelt vorgegangen werden. Das hat in Altersheimen und Spitälern bislang ganz gut funktioniert. Wir haben als Verein den Behörden unsere Bereitschaft zur Mithilfe angeboten, alles Weitere müssen wir abwarten. Das Auftreten von Mutationen ist ein normaler Vorgang, der jede Viruserkrankung ebenso schwer behandelbar macht!

Eine praktische Empfehlung: nach der 2. Impfungen könne bei zumeist jüngeren Menschen für 2 Tage stärkere Impfbegleiterscheinungen (Fieber, Schüttelfrost, Schwellung und Schmerz an der Impfstelle) auftreten. Als Therapie hat sich MEXALEN (Wirkstoff Paracetamol) 500mg 3x1T. bewährt.


Mit dem Präparat gibt es beste Erfahrungen bei Kindern, es kann bei leichter Nierenfunktionseinschränkung und bei oraler Antikoagulation eingesetzt werden. Einzige Einschränkung besteht bei Leberschaden! Bei Unklarheiten bitte Hausarzt konsultieren!

Wie wir für unser Herz regelmäßig etwas tun, könne wir auch gegen das Virus etwas unternehmen! Wir bleiben in Bewegung und lassen uns von Miesmachern nicht irritieren!



MR Dr. Wolfgang Zillig


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